Ein Kommentar

  • Jürgen Förster

    In den regelmäßigen Behördengesprächen über die naturnahe Entwicklung der unteren Werre ist erstmals ein fester Zeitplan für die Umsetzung der Maßnahmen erarbeitet worden. So kann wohl noch im Dezember nach erfolgter europaweiter Ausschreibung die Genehmigungsplanung für den I. Bauabschnitt vom Sielwehr bis zum Werreknie in Auftrag gegeben werden. Dann wäre Mitte 2021 mit der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens zu rechnen. Nach Abschluss dieses Verfahrens bis Ende 2022 kann in 2023 mit ersten Bautätigkeiten begonnen werden.
    Für den zweiten Bauabschnitt vom Werreknie bis etwa zur Albert-Schweitzer-Straße in Löhne ist noch eine Vorplanung in Auftrag zu geben. Dies sollte von der Stadt Löhne in 2021 erfolgen. Mittelfristig kann dann nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts auch der zweite Bauabschnitt umgesetzt werden. Es wird mit einer Bauzeit bis 2028 gerechnet. Voraussetzung für eine reibungslose Umsetzung ist neben dem Abschluss von Planfeststellungsverfahren natürlich auch die Verfügbarkeit der notwendigen Haushaltsmittel in beiden Städten. Sehr grob wird der Anteil der Stadt Löhne an den Baukosten des ersten Bauabschnittes auf gut 2,2 Millionen Euro geschätzt, dafür ist mit 80% Förderung zu rechnen. Für den zweiten und deutlich längeren Abschnitt bis zur Albert-Schweitzer-Straße sind entsprechend höhere Kosten anzusetzen. Eine genauere Kostenschätzung wird mit Abschluss der Vorplanung vorgelegt. Ein konkreterer Zeitplan für die Umsetzung der Gesamtplanung wird dem Ausschuss in einer der nächsten Sitzungen vorgestellt.
    Unabhängig von diesen Planungen kann die Stadt Bad Oeynhausen wohl schon in 2021 mit dem Neubau einer Sielbrücke beginnen. (Quelle: Planungs- und Umweltausschuss Stadt Löhne 02.12.2020)

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