Pfingstausflug 2019


Löhner Paddler auf der Aller

Löhne. Der diesjährige Pfingstausflug führte die Löhner Paddler nach Westen bei Dörverden. Sie campierten auf dem Vereinsgelände des WSC Westen e.V. Judith Bock und Wolfgang Tönnes waren bereits mit Campingwagen am Freitag angereist und hatten in der Nacht ein Unwetter. Am Samstag folgten Andrea Schuster sowie Ingrid und Wilhelm Reher mit ihren Zelten. Nach Zeltaufbau und einer kurzen Kaffeepause ging es schon aufs Wasser. Ab Westen ging es stromabwärts mit etwas Gegen- und Seitenwind. Der Himmel war bedeckt bei ca. 18 Grad. Auf der ersten Hälfte dieser Tour kamen sie ganz gut voran: Die Aller hatte eine Fließgeschwindigkeit von etwa sechs Stundenkilometern plus die Paddelgeschwindigkeit.

In der zweiten Hälfte tauchten immer mehr dunkle Wolken auf, es blieb aber trocken. Das Problem war der immer stärker werdende Gegenwind, der jetzt konstant mit etwa sechs Windstärken auf die Paddler traf. Es gab Wellenbildung mit ca. 30 cm hohen Wellen. Wer schon einmal gegen den Wind gepaddelt ist, weiß, warum die Paddelblätter um 90 Grad verschränkt sind: damit man ein Blatt immer flach durch den Wind nach vorn ziehen kann. Das gefühlte Paddeltempo lag jetzt nur noch bei drei Stundenkilometern. Die Fünf hielten aber tapfer durch, bis das Ziel beim WSV Verden nach 14 Kilometern erreicht war.

Abends gab es noch etwas Restsonne; so konnten sich die Löhner Paddler beim Grillen von der Strapaze erholen.

Ganz anders der Sonntag: morgens blauer Himmel mit wenigen Wolken und um 10.00 Uhr bereits 22 Grad. Die Strecke führte diesmal von Rethem bis zum Campingplatz beim WSC Westen. Es gab Enten, Gänse oder auch Störche zu sehen. Wenn die Paddler sich etwas dahintreiben ließen und die Vogelschar einmal verstummte, war Stille. Mitten in der Natur die Stille erleben: mehr Entschleunigung geht kaum. Über Mittag war es dann ca. 28 Grad warm. Die Paddler kamen gut voran und nach 17 Kilometern war der Yachthafen beim WSC Westen erreicht. Abends wurde nochmals gegrillt.

Am Pfingstmontag wurde zeitig gefrühstückt; dann ging es ans Zeltabbauen, mit Glück bei trockenem Wetter. Gegen Mittag waren alle, gut erholt, wieder in Löhne.

Unser Foto zeigt: (v.l.): Andrea Schuster, Wolfgang Tönnes, Wilhelm Reher und Judith Bock